Stationäre Hilfen zur Erziehung

Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer - umA

Das Hilfegebot der Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer - umA nach § 34, 35a und 41 SGB VIII, soll den jungen Menschen einen Ort zum Ankommen bieten, die Möglichkeit zum Lernen von Sprache und kulturellem Verständnis und eine Art neues Zuhause geben. Das Ziel ist die Hinführung zur eigenverantwortlichen Lebensführung. Im Fokus steht die Förderung und Entwicklung der Persönlichkeit, einer selbstständigen Lebensführung und der gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeit.
Darüber hinaus nimmt die Jugendwohngruppe auch Jugendliche im Rahmen §42 und 42a SGB VIII, einer vorläufigen Inobhutnahme auf.
Der Fokus liegt hierbei auf:

  • der Sicherstellung einer bedarfsgerechten Erst- und Alltagsversorgung, einer diagnostischen Abklärung, ggf. medizinischen und therapeutischen Hilfen sowie einer altersgerechten Beratung und Unterstützung zur Krisenbewältigung
  • dem Aufzeigen der Hilfemöglichkeiten und Unterstützung bei der Entwicklung einer weiterführenden Perspektive